Die Lokstadt ist ein neuer Stadtteil in Winterthur, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf moderne Weise vereint. Die Gebäude auf dem Areal fallen mit ihren ornamental gestalteten Fassaden aus Betonelementen auf. Um sie herzustellen, haben wir mit einem Fassadenbauer zusammengespannt.
Ein urbaner Lebensraum voller zukunftsweisender Ideen – diese Beschreibung passt zur Lokstadt. Das Neubauquartier befindet sich in Winterthur, in Gehdistanz zum Bahnhof. Einst stand dort das Werk der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik, die bedeutendste Lokschmiede der Schweiz. Jetzt lädt das Areal zum Wohnen, Arbeiten und Verweilen ein.
Dazu haben auch wir beigetragen. Die Fassaden der sechs imposanten Häuser bestehen aus insgesamt 448 glasfaserarmierten Betonelementen der Sorte CEMFOR®, die wir in unserem Werk planten und herstellten. Für die Gestaltung der Pyramidenstruktur haben wir eine Zick-Zack-Matrize verwendet, eine individuelle Anfertigung für diesen Auftrag.
Gemeinsam für die beste Lösung
Dass die aus Holz konstruierten Gebäude nun mit unseren Elementen aus Beton eingekleidet sind, verdanken wir nicht nur der eigenen Erfahrung und Handwerkskunst. Das gelungene Ergebnis beruht auch auf unserer Zusammenarbeit mit der Firma Dörig Bedachungen Fassadenbau AG. Mit dem Betrieb aus Berg TG haben wir schon öfters zusammengespannt und dabei sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch Bruno Dörig, Geschäftsleiter des Thurgauer KMU, sieht das so: «Die lösungsorientierte und zuverlässige Arbeitsweise verbindet uns mit dem Team aus Istighofen. Und mit dem Anspruch an die Qualität haben wir eine weitere Gemeinsamkeit.»





So kam es, dass sich Bruno Dörig beim Auftrag für die Lokstadt erneut an unsere Expertinnen und Experten wandte. «Neben der Offerte ist die Machbarkeit zu Beginn eines Projekts ein entscheidendes Kriterium», betont er. «Diese müssen den Architekten wir jeweils im Gespräch aufzeigen, und hier sind uns die Empfehlungen aus dem Elementwerk Istighofen sehr nützlich.»
Ergänzend und aufeinander abgestimmt
Die Phase der Ausführung ist denn auch diejenige, in der die Stärken der Dörig Bedachungen Fassaden AG in Kombination mit unseren Fähigkeiten besonders zur Geltung kommen. Zwar sind die Beteiligten an unterschiedlichen Orten tätig, dennoch trifft die Formulierung «Hand in Hand» zu. Bei den meisten Projekten, so auch bei der Lokstadt, verlaufen die Arbeiten im Betonelementwerk und beim Fassadenbau zu grossen Teilen parallel, geliefert wird «Just in time».
Auf der Baustelle kümmert sich das Team der Dörig Bedachungen Fassaden AG bei jeder Jahreszeit und Witterung um die Montage. Auch beim Transport der Betonfertigteile stimmen wir uns im Sinne der Effizienz aufeinander ab. «Die Elemente werden so angeordnet, dass die Reihenfolge beim Abladen für uns passend ist», erklärt Bruno Dörig.
Lange Nutzungsdauer dank hoher Qualität
An den Fassaden der fertigen Lokstadt-Bauten ist keine einzige Schraube zu sehen. «Auf der Hinterseite der Platten sind sämtliche Metallteile eingegossen, die es braucht, um die Stabilität zu gewährleisten – zum Beispiel Klammern und Schienen», erklärt Bruno Dörig. Die Fassadenbauer sorgen ihrerseits dafür, dass die Unterkonstruktionen das Gegenstück zu den Installationen an den Betonelementen bilden. «So lässt sich beides gut zusammenfügen.» Ebenso wichtig ist laut Bruno Dörig die Belüftung: «Hinter den Elementen bleiben immer mindestens drei Zentimeter Freiraum, um die Wärme und Feuchtigkeit zu regulieren.»
Auf der Hinterseite der Platten sind sämtliche Metallteile eingegossen, die es braucht, um die Stabilität zu gewährleisten – zum Beispiel Klammern und Schienen
«Wir rechnen mit einer Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren. Dank den hohen Standards bei Materialien und Ausführung erscheint mir das realistisch.»
Bruno Dörig, Geschäftsleiter Dörig Bedachungen Fassadenbau AG
Bruno Dörig findet, dass die Fassaden in der Lokstadt lebendig und schön geworden sind: «Das Design passt zur Kultur und zur Vielfalt, die dieser Ort vermitteln möchte.» Und er hebt hervor, dass aufgrund der soliden Bauweise in den kommenden 20 Jahren weder Reparatur- noch Reinigungsarbeiten nötig sein werden. Ohnehin sei das Projekt so langfristig wie möglich ausgelegt. «Wir rechnen mit einer Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren. Dank den hohen Standards bei Materialien und Ausführung erscheint mir das realistisch.»



